Mag. Dr. Gabriele Fürst-Pfeifer
Sachverständiger: Persönliche Daten
Name:
Mag. Dr. Dr. Gabriele Fürst-Pfeifer
Anschrift:
Rudolf-von-Alt-Platz 6/1/10
1030 Wien
Telefon:
0664/4316087
FAX:
02236/44112
web:
www.dr-fuerst-pfeifer.com
email:
gabriele.fuerst-pfeifer@gerichts-sv.at
Firma:
Psychologische Praxis für Diagnostik, Therapie, Beratung und Gutachten
für Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Paare und Familien
Pfarrgasse 3/3, 2340 Mödling
Fachgruppen
Fachgebiete
Tätigkeit als SV
Spezialisierungen
Infrastruktur
Ausbildung
Berufliche Laufbahn

Fachgruppen/Fachgebiete:
FG-Nr. Fachgebiet und Link zu besonderen Spezialisierungen Sachliche Beschränkung/
Insbesondere für
End.Zert.
04.35 Familienpsychologie, Kinderpsychologie, Jugendpsychologie (inkl. Obsorge, Besuchsrecht, Fremdunterbringung, Kindeswohl, Missbrauch, Entwicklung)   2020

Tätigkeitsprofil:
Forensische und klinische Kinder-, Jugend- und Familienpsychologie im Familienrecht sowie im Strafrecht Jugendlicher für die Bezirks- und Landesgerichte in Wien, Nieder- und Oberösterreich, Burgenland, Kärnten, Steiermark, Salzburg.
Im Familienrecht zu Fragen wie Obsorge, Kontaktrecht, Erziehungsfähigkeit, Erziehungstüchtigkeit, Beziehungsqualität, Kindesbedürfnisse, Kindeswille, Kindeswohl, Entwicklungsdiagnostik des Kindes, Kindeswohlgefährdung, Missbrauch, Vernachlässigung, Fördermängel, Maßnahmen zur Förderung bzw. Entwicklung des Kindes, Persönlichkeitsdiagnostik der Eltern etc.
Im Jugendstrafrecht: Abklärung Strafmündigkeit von Jugendlichen laut § 4 Jugendgerichtsgesetz (Reifebegutachtung).
Tätigkeiten als SV - Informationen zu Bestellungen:
Übersicht: Gegenstand der Gutachten (Beschränkung auf 10 Einträge)
Auftraggeber
Beurteilungsgegenstand
Fragestellung (gekürzt)
BG Horn Obsorge, Erziehungskompetenz, Beziehungsqualität, Kindesbedürfnisse, Kindeswohl, Kindeswohlgefährdung Ist Erziehungskompetenz der Eltern gegeben, dem Kind emotionale Geborgenheit zu bieten, ihre Bedürfnisse angemessen wahrzunehmen und wertzuschätzen, ihnen Regeln und Orientierung zu vermitteln und ihre kognitiven, sozialen, motorischen und sprachlichen, koordinativen und leistungsmäßigen Fähigkeiten zu fördern? Wie sind die Erziehungsvorstellungen der Eltern und ihre Umsetzung? Wie sind die Beziehungsqualitäten und Bindungen zwischen Kind, Eltern und Geschwistern?
BG Leopoldstadt Obsorgeverbleib, Kindeswohlgefährdung, Obsorgewechse, Fremdunterbringung, Kontakte zu Großeltern Ob eine Kindeswohlgefährdung gegeben ist, oder Verbleib der Obsorge bei der Kindesmutter möglich ist? Ist Erziehungsfähigkeit der Mutter und/oder Großeltern gegeben?
BG Favoriten Kindeswohlgefährdung, Obsorge, Kontaktrecht Ist Kindeswohlgefährdung für das Kind bei der Kindesmutter gegeben? Ist ein Kontaktrecht des Kindesvaters sowie der Großeltern väterlicherseits dem Kindeswohl entsprechend?
StA Wiener Neustadt Aussagefähigkeit, Aussagetüchtigkeit Es ist Befund und Gutachten über die Aussagefähigkeit und Aussagetüchtigkeit der drei mj. Kinder zu erstatten.
StA Wiener Neustadt Verzögerte Reifer nach § 4 JGG Ist der Minderjährige aus bestimmten Gründen noch nicht reif genug, das Unrecht der Tat einzusehen oder nach dieser Einsicht zu handeln?
BG Lilienfeld Obsorge, Kindeswohl, Kindeswohlgefährdung Ist die Kindesmutter/der Kindesvater erziehungsfähig, um in alleiniger Obsorge das Kind dem Kindeswohl dienlich zu betreuen, oder ist mit Kindeswohlgefährdung zu rechnen? Welcher der beiden Elternteile ist für die drei mj. Kinder besser als Obsorgeperson geeignet?
BG Mistelbach Obsorge, Kontaktrechtsregelung etc. Ob der Wunsch nach Obsorge und zum Kontaktrecht des Vaters dem Kindeswohl entspricht und ob Zwangsmaßnahmen dem Kindeswohl entsprechen?
BG Döbling Obsorge, Kontaktrecht Beziehungsqualität zwischen Eltern und Kind und die Frage, ob der Lebensmittelpunkt des Kindes bei der Mutter mit geregelten Kontakten zum Vater den Interessen des Kindes entspricht, oder eine Verlagerung des Lebensmittelpunktes eher dem Kindeswohl entspricht? Erziehungsfähigkeit und Betreuungskompetenz der Kindeseltern? Therapeutische Hilfestellungen für das Kind?
BG Melk Kontaktregelung Ob Kontakte zwischen Kindern und Vater dem Kindeswohl entsprechen und wenn ja, in welchem Ausmaß und in welcher Form?
BG Mödling Obsorgeeignung, Kontaktregelung Erziehungsfähigkeit der Kindeseltern, Bindungsqualität zwischen Eltern und Kindern, Präferenzen und Interessen der Kinder hinsichtlich Lebensmittelpunkt, Kontaktregelung zum Wohle der Kinder

Besondere Spezialisierungen:
Forensische Psychologie - Entwicklungspsychologie - Verzögerte Reife - Aussagekompetenz (Aussagefähigkeit / Aussagetüchtigkeit) - Familienpsychologie - Erziehungskompetenz - Kinderpsychologie - Jugendpsychologie - Bedürfnispsychologie - Motivationspsychologie - Beziehungsanalysen Eltern-Kind / Großeltern - Kind - Beziehungswünsche; Beziehungspflege; Fördermaßnahmen; Güte der emotionalen und sozialen Beziehungen des Kindes zu Betreuungspersonen, Bedürfnisse, Wünsche, Interessen und Wille des Kindes, familiäre Belastungen von Kindern durch Familienkonflikte und Lösungsansätze; Familie als Ressourcenpool für Kinder und Jugendliche.

Infrastruktur:
Geräteausstattung:
Psychologische Praxis für Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Familien

Voll ausgestattetes Büro mit Festnetz- und Mobilanschluss, Fax, zwei Computerarbeitsplätze, Laptop, Videokamera, Digitalkamera, Diktiergerät, Drucker, Scanner, Farbkopierer etc.

Umfangreiche Bibliothek mit  Fachliteratur sowie
verschiedenen psychodiagnostischen Testverfahren für Kinder, Jugendliche und Erwachsene auf dem aktuellen Stand der Wissenschaft und Forschung zur Abklärung von entwicklungspsychologischen Fragestellungen, bei Sorgerechts- und Kontaktrechtsfragen, zur Abklärung der Erziehungskompetenz und der Beziehungsqualitäten und Bedürfnissen zwischen Kindern und Erwachsenen,
Leistungs- und Intelligenzdiagnostik, Persönlichkeitsdiagnostik,
Verfahren zur klinisch-psychopathologischen Befunderhebung,
Spielerische und zeichnerische diagnostische Verfahren für Kinder etc.

Ausbildung und Berufliche Laufbahn:

1994 bis dato:
Psychologische Praxis für Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Familien
Klinische Psychologin und Gesundheitspsychologin in freier Praxis
Wahlpsychologin für psychologische Diagnostik - alle Kassen
Diagnostik-Beratung-Behandlung-Gerichtsgutachten

Berufsbegleitend regelmäßige Fort- und Weiterbildungen sowie Supervisionen im Bereich der forensischen Psychologie, Familienpsychologie, Klinischen- und Gesundheitspsychologie etc.

Promotion zur Doktorin der Psychotherapiewissenschaft (Dr. scient. pth.)
an der Sigmund Freud Privatuniversität Wien (SFU) am 08.06.2012.
Dissertation mit thematischem Schwerpunkt auf "Familienpsychologie".

Klinische Hypnose für Kinder und Erwachsene,  MEGA Milton Erickson Gesellschaft Wien (2007-2010, 3-jährige Weiterbildung)

Familienaufstellungen und Organisationsaufstellungen 2006/2007 (Weiterbildung über zwei Jahre, TIP Institut Wien)

Allgemein beeidete und gerichtlich zertifizierte Sachverständige für Familien-, Kinder- und Jugendpsychologie (07.08.2000)

Qualifikationsprüfung der Wiener Gebietskrankenkassa als  
Wahlpsychologin für Klinisch-psychologische Diagnostik (1996)

Abschluss Hochschullehrgang Psychotherapeutisches Propädeutikum, Universität Wien (1994)

Eintragung in die Liste der Klinischen Psychologen und  Gesundheitspsychologen, Bundesministerium für Gesundheit, Sport und Konsumentenschutz, Wien (1993)

Jahrespraktikum Universitätsklinik für Neuropsychiatrie des Kindes- und Jugendalters, AKH Wien, Praktikum zur Ausbildung zur Klinischen Psychologin (1992-1993)

Promotion zur Doktorin der Philosophie, Universität Wien
Doktoratstudium Psychologie, Universität Wien (1991-1993)
Titel der Dissertation „Familiäre Lebensbedingungen und die       
 subjektive Bedeutsamkeit der Medien Fernsehen und Videospiel für 12-14-jährige Kinder“

Sponsion zum Magister der Naturwissenschaften, Universität Wien 
Diplomstudium Psychologie an der Universität Wien (1987-1991)
Titel der Diplomarbeit:  „Angstverarbeitung von Schulkindern durch Identifikation mit Fernsehmodelle unter Berücksichtigung von Selbstbild und Idealbild"

1988-1991
Mitwirkung beim Erstellen von Studien für das Institut für Jugendforschung Wien (Themen: Kinder in Jugendorganisationen, Verbandliche Jugendarbeit, Trinkgewohnheiten von Berufsschülern etc.)

1986  Matura BRG 1230 Wien